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Evaluation integrierter Gesundheitsförderung für Arbeitslose

Mittelgeber:

AOK Nordschwarzwald - Gesundheitsförderung -
JobCenter Pforzheim
Kommunale Beschäftigungsförderung Pforzheim

Projektkoordinator:

Institut für Berufspädagogik, PD Dr. Andreas Bröker

Laufzeit:

16 Monate (Oktober 2012 bis Januar 2014)

Projektpartner:

Q-Prints&Service gGmbH Pforzheim (www.q-printsandservice.de)
KIT / Institut für Sport und Sportwissenschaften, Prof. Dr. Klaus Bös, Dr. Janina Krell-Rösch

Projektmitarbeiter des IBP:

PD Dr. Andreas Bröker

Kurzbeschreibung der Projektinhalte und Evaluationsmethoden

Dass der Abbau von Langzeitarbeitslosigkeit bis heute zu den ungelösten Herausforderungen am deutschen Arbeitsmarkt gehört, liegt auch daran, dass die Gesundheit von Arbeitslosen weiterhin stiefmütterlich behandelt wird, obwohl sie - wie bei allen Erwerbspersonen - einen wesentlichen Bestandteil von Beschäftigungs­fähigkeit ausmacht und obwohl gesundheitliche Einschränkungen bei vielen Lang­zeit­arbeitslosen einer Arbeitsmarkt­integration entgegenstehen. Diese Zusammenhänge sind keineswegs neu, sondern seit vielen Jahren in Forschung und Praxis (leidlich) bekannt. Trotz dieser Bedarfslagen gibt es aber kaum eine systematische Verbindung von Gesundheitsförderung (SGB V; Kranken­kassen) und Beschäftigungs­förderung (SGB II; JobCenter), sei es als ge­sund­­­heitsförderliche Arbeitsmarkt­politik oder als arbeits­markt­inte­grative Gesund­heits­förderung.

Dass so eine Verzahnung verschiedener sozialpolitischer Ansätze nicht nur sinnvoll sondern auch vorteilhaft für alle Beteiligten sein kann, zeigen die Projektergebnisse: Eine JobCenter-Arbeitsgelegenheit (AGH, § 16 SGB II) für Langzeitarbeitslose wurde in ihrer Dauer auf 12 Monate verlängert und ihre Inhalte wurden um ein Modul Gesundheits­förderung erweitert. Zu diesem in die Be­­schäf­ti­gungs­­förderungs­maß­nahme integrierten und bei AGH-Teilnahme ver­pflichtenden Gesundheitsangebot zählten neben Gymnastik/Bewegung und Schwimmen auch Ernährungs- und Rücken­trainings­kurse.

Die wissenschaftliche Begleitung / Evaluierung hat die Wirkungen der Gesundheits­förderung, eingebettet in Beschäftigungs­förderung, auf unter­schiedlichen Ebenen erfasst: physisch, psychisch und kognitiv sowie bezogen auf das Arbeitsverhalten und -vermögen. Die methodischen Grundlagen bildeten Messgrößen und objektivierte Standardtests kombiniert mit Fremd­einschätzungen (durch Anleitungspersonal) und Selbst­ein­schätzungen der Teilnehmer und Teilnehmerinnen, anhand von Frage­bögen. Ergänzung fand diese eher quantitative Heran­gehensweise durch einige an Leitfragen orientierte Einzelinterviews mit Betroffenen. 58 langzeitarbeitslose Teilnehmer und Teilnehmerinnen der fort­lau­fenden AGH konnten im Evaluationszeitraum (Dezember 2012 bis Dezember 2013) in die Stichprobe einbezogen werden.

Projektergebnisse

Kurzfassung
Langfassung
Presseartikel PK
Presseartikel PZ