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Pädagogik Bachelor

Studienziel

Die Qualifikationsziele sind zugleich forschungs- und praxisbezogen und in den Themenfeldern der Bildungs- und Sozialforschung und der Berufspädagogik verortet. Im Bachelorstudium werden Studierende über 6 Semester auf berufliche Tätigkeiten z.B. in den Bereichen Erwachsenenbildung, Weiterbildung, betriebliche Bildungsarbeit, Personalentwicklung und angewandte Markt- und Bildungsforschung vorbereitet.

Ansprechpartner für den Studiengang Pädagogik B.A. / M.A. ist Herr apl. Prof. Dr. Walter Jungmann.

 

Studienaufbau:

Das Studium hat eine Regelstudienzeit von 6 Semestern und einen Studienumfang von 180 Leistungspunkten (LP). Diese verteilen sich auf 134 LP im Pflicht- und Wahlpflichtbereich Pädagogik sowie weitere 46 LP im außerpädagogischen Wahlpflichtbereich. Der außerpädagogische ergänzende Wahlpflichtbereich braucht bei der Bewerbung zum Studium noch nicht angegeben zu werden.

 

Pflicht- und Wahlpflichtbereich Pädagogik

Der Pflichtbereich des B.A.-Studiengangs Pädagogik setzt sich aus verschiedenen Fächern zusammen, die ihrerseits wiederum in Module unterteilt sind. Jedes Modul beinhaltet 2 bis 3 Lehrveranstaltungen. Folgende Fächer sind verpflichtend zu absolvieren:

Pflichtfach Modul Modul
Grundlagen der Pädagogik und Berufspädagogik (15 LP) „Pädagogische Grundlagen“:
  • Grundfragen der Pädagogik (Vorlesung)
  • Grundfragen der Pädagogik (Seminar)
„Berufspädagogische Grundlagen“:
  • Einführung in die Berufspädagogik (Vorlesung)
  • Übung zur VL: Einführung in die Berufspädagogik
  • Klassische Positionen der Berufspädagogik (Seminar)
Wissenschaftliches Arbeiten
(20 LP)
„Wissenschaftliches Arbeiten“:
  • Einführung in wissenschaftliches Arbeiten (Seminar)
  • Empirische Methoden der Bildungsforschung (Seminar Methoden I)
  • Empirische Methoden der Bildungsforschung (Seminar Methoden II)
„Angewandte Bildungsforschung“:
  • Empirische Methoden der Bildungsforschung (Seminar Methoden III)
  • Exposé zum Forschungsprojekt (Studienleistung)
  • Projekt- und Forschungsseminar
Organisation und Handlungsfelder der beruflichen Bildung
(28 LP)
„Organisation und Handlungsfelder der beruflichen Bildung“:
  • Recht und Organisation der beruflichen Bildung (Vorlesung)
  • Handlungsfelder der beruflichen Bildung (Seminar)
„Vertiefungsmodul Handlungsfelder“:
  • Systemische Beratung (Seminar)
  • Empirische Medienforschung (Seminar)
  • Berufsbildungspraktische Studien (Seminar mit Exkursionen)
  • Arbeitsorientierte Weiterbildung (Seminar)

Lehren und Lernen
(10 LP)

„Didaktik der beruflichen Bildung“:
  • Didaktik und Methodik (Vorlesung)
  • Pädagogische Psychologie (Vorlesung)
  • Lehr-/Lernkonzepte (Seminar)
 

Berufsbildungspolitik
(10 LP)

„Berufsbildungspolitik“:
  • Berufsbildung in Europa (Seminar)
  • Lektürekurs zu Fragen der beruflichen Bildung (Seminar)
  • Qualifizierungs- und Beschäftigungspolitik (Seminar)
 

Berufspraktikum
(10 LP)

„Berufspädagogisches Betriebspraktikum“:
  • Vorbereitendes Seminar zum Pädagogischen Berufspraktikum
  • Studienleistung zum 4-wöchigen Berufspraktikum
  • Nachbereitendes Seminar zum Pädagogischen Berufspraktikum
 

Überfachliche Qualifikationen 
(6 LP)

„Überfachliche Qualifikationen“:
  • Besuch außerpädagogischer Lehrveranstaltungen aus dem Angebot des House of Competence (HoC)
 

Bachelorarbeit
(15 LP)

 

„Bachelorarbeit“:
  • Kolloquium zur Bachelorarbeit
  • Bachelorarbeit und Präsentation/mündliche Prüfung
 

Innerpädagogischer Wahlpflichtbereich

Darauf aufbauend sind im innerpädagogischen Wahlpflichtbereich des Pädagogik-Studiums weitere Fächer vorgesehen, bei denen eine eigene Schwerpunktsetzung möglich ist. Es sind zwei der nachfolgenden Wahlpflichtbereiche zu absolvieren:

Stand: 05.02.2016

Wahlpflichtbereich Modul
Geschichte der Pädagogik
(10 LP)
„Geschichte der Pädagogik“:
  • Historische und Systematische Pädagogik (Seminar)
  • Geschichte der Pädagogik (Seminar)
Planung beruflicher Bildung
(10 LP)
„Planung beruflicher Bildung“:
  • Von der Arbeitsanalyse zur Planung beruflicher Bildung (Seminar)
  • Ansätze der gew.-techn. Lehrerbildung (Seminar)
  • Plus eine der beiden Lehrveranstaltungen
  • Qualität der beruflichen Bildung“ (Seminar)
  • Qualität von Lehrveranstaltungen entwickeln (Seminar)
Medien und Bildung
(10 LP)
„Medien in der beruflichen Bildung“:
  • Medienbildung (Seminar)
  • Mediendidaktik (Seminar)
  • Onlinebasierte Lehre (Seminar)

Außerpädagogischer Wahlpflichtbereich:

Im außerpädagogischen Wahlpflichtbereich (Ergänzungsbereich) kann zwischen unterschiedlichen Studienangeboten der Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften gewählt werden. Es muss eines der folgenden außerpädagogischen Wahlpflichtfächer gewählt werden.

  • Europäische Ideengeschichte
  • Germanistik
  • Geschichte
  • Kulturtheorie und –praxis (KTP)
  • Medientheorie und –praxis (MTP)
  • Philosophie
  • Soziologie

Nähere Informationen zu den außerpädagogischen Wahlpflichtfächern finden Sie im Modulhandbuch.

Prüfungen

Die Orientierungsprüfung ist nach dem 2., spätestens nach dem 3. Semester abzulegen. Sie besteht in der erfolgreichen Absolvierung des Pflichtbereiches „Grundlagen der Pädagogik und Berufspädagogik“.

Die Gesamtnote für die Bachelorprüfung setzt sich im B.A.-Studiengang Pädagogik aus den Fachnoten im Bereich Pädagogik, den Fachnoten im außerpädagogischen Wahlpflichtbereich und der Note für die Bachelor-Arbeit zusammen. Dabei werden die Fachnoten nach ihrem Umfang in ECTS-Punkten gewichtet, während die Bachelor-Arbeit mit dem doppelten Gewicht ihrer Leistungspunkte gewichtet wird.

Zulassungsverfahren:

Der Studiengang ist zulassungsbeschränkt. Die Auswahl unter den BewerberInnen erfolgt nach folgenden Kriterien:

Wert 1: Abiturpunktesumme geteilt durch 56 (bzw. 60)

Maximal 15 Punkte

Wert 2: Arithmetisches Mittel aus den Punkten der letzten 4 Kurshalbjahre in Deutsch, Mathematik, bestbenotete moderne Fremdsprache, ein Fach aus dem gesellschafts-wissenschaftlichen Bereich, z.B. Geschichte (vorrangig der in allen vier Halbjahren belegte Kurs, ansonsten derjenige mit dem besten Ergebnis)

Maximal 15 Punkte

Wert 3: Sonstige Leistungen, sofern sie über die Eignung des Bewerbers für das angestrebte Studium besonderen Aufschluss geben:

  1. eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem einschlägigen Ausbildungsberuf und bisherige, für den Studiengang einschlägige Berufsausübung auch ohne abgeschlossene Berufsausbildung,
  2. praktische Tätigkeiten und besondere Vorbildungen sowie
  3. außerschulische Leistungen und Qualifikationen (z.B. Preise und Auszeichnungen, besonderes soziales, politisches oder sportliches Engagement)

Maximal 15 Punkte

Endwert: (Wert 1 + Wert 2) x 2 + Wert 3 = Insgesamt maximal 75 Punkte