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Berufliche (Weiter-) Bildung im Kontext von Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik

Durch einen kontinuierlichen und akzelerierten Anpassungsbedarf bei fachlichen Qualifi­kationen einerseits und durch eine gewachsene Notwendigkeit von extra­funktionalen, individuellen, methodischen und sozialen Kompetenzen andererseits erhält die kontinuierliche berufliche Weiterbildung in postmodernen Gesellschaften eine komplexere Bedeutung und tangiert darüber hinaus alle Erwerbspersonen. Unterschiedliche Qualifi­kationsniveaus benötigen dabei von der beruflichen Weiterbildung unterschiedliche Unter­stützungs­intensitäten und Impulse zur Sicherstellung von beruflicher (Re-) Integration.

In diesem Kontext wurde ‚Arbeiten und Lernen’ gewissermaßen berufspädagogisch wiederentdeckt. Gerade für benachteiligte Personengruppen (wie bspw. An- und Ungelernte, Langzeitarbeitslose, lernungewohnte Jugendliche) stellt es jenseits lernprozessualer Sterilität und verbunden mit beruflichen Ernst­situationen einen passenden methodischen und lernpsychologischen Ansatz dar. Das konsequente Überdenken bislang vorwiegend arbeitsplatzferner Strategien in der Qualifizierungs- und Beschäftigungs­politik findet aber nur partiell statt, so dass grundlegende Strukturprobleme wie anwachsende Gruppen von benachteiligten Personen - bspw. Randbelegschaften in prekären Arbeitsverhältnissen sowie Langzeitarbeitslose - ungelöst bleiben. Weitgehend unbeantwortet bleiben auch (betriebs- und sozialwirtschaftliche) Fragen nach dem zielgerichteten Einsatz von öffentlichen Geldern, damit Maßnahmen der beruflichen Re-Integration auf dem jeweils notwendigen fachlichen Niveau effizient umgesetzt werden und nachhaltige Wirkungen zeigen, und zwar in Bezug auf arbeitsmarktliche, fiskalische und individuelle Nutzen­wirkungen. 

 

 

Forschungsfelder und Veröffentlichungen 

Konzepte zur Beschäftigungsförderung von Arbeitsmarktproblemgruppen 

Bröker, A. (2014): Gesundheitsförderung für Langzeitarbeitslose im Rahmen einer Arbeitsgelegenheit - AGH - (Beschäftigungsförderung). Projektabschlussbericht zur Evaluierung einer um Gesundheitsmodule ergänzten AGH bei der Q-Prints&Service gGmbH Pforzheim im Auftrag der AOK Nordschwarzwald.

Bröker, A. (2013, in Vorbereitung): Beschäftigungsförderung kombiniert mit Gesundheitsförderung: individuelle und strukturelle Erfordernisse sowie Chancen im Kontext von Langzeitarbeitslosigkeit.“ Beitrag im Kongressband der 36. Versammlung Deutsche Gesellschaft für Soziologie "Vielfalt und Zusammenhalt", Dezember 2012, Ruhruniversität Bochum.

Bröker, A. (2012): Gesundheitsförderung und Beschäftigungsförderung - zwei notwendigerweise miteinander zu verzahnende Interventionsansätze. Prävention, Heft 01/2012, S. 6 - 10.

Bröker, A. (2011): Kombinierte Gesundheits- und Beschäftigungsförderung. Peter Lang Verlag. Frankfurt/Main; Berlin; New York.

Bröker, A. (2008): Berufspädagogische Tradition und berufsbildungspolitische Notwendig­keit: Lern­arrangements in Arbeitssituationen insbesondere für An- und Ungelernte. Zeitschrift für Berufs- und Wirtschafts­pädagogik, Heft I/2008, S. 98-110.

Bröker, A. (2008): Arbeiten und Lernen für An- und Ungelernte - aktuelle arbeitsmarkt- und berufsbildungspolitische Notwendigkeit in berufspädagogischer Tradition -. Sozialer Fortschritt, Heft 9/08, Bonn, S. 225-231

Bröker, A. (2007): Gesundheitsförderung für Benachteiligte - interner Bericht des ent­spre­chenden EQUAL Projekts, Pforzheim. 

Bröker, A. (2002): „Arbeiten und Lernen“ als praxisbezogener Ansatz zur beruflichen (Re-) Inte­gration von Langzeitarbeitslosen im Garten- und Landschaftsbau. In: Hans Bott (Hrsg.): Perspektiven der Kompetenzentwicklung bei Gärtnern und Landwirten, S. 25-40.

Bröker, A. (2002): Sozialverträgliche und praxisorientierte Beschäftigungsförderung - ein kommunales Beispiel aus Pforz­­­­­heim. In: WSI-Mitteilungen, Heft 02/2002, S. 113-117.

Bröker, A. (2001): Die berufliche (Re-) Integration von Sozialhilfeempfänger und Lang­zeit­­arbeits­losen durch das Pforzheimer Stufenmodell. In: Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik , Heft IV/2001, S. 607-616.

Bröker, A. (2001): Das Pforzheimer Stufenmodell. In: Dettling, W.: Die Stadt und ihre Bürger - Neue Wege der kommunalen Sozialpolitik, S. 232-241.

 

Berufliche Orientierung und Beratung: Profiling, Potenzialanalyse; Case-Management

Bröker, A.; Hammer, A. (2012): 10 Jahre Pädagogenausbildung am KIT / an der Universität Karlsruhe (TH) - Institut für Berufspädagogik und Allgemeine Pädagogik - nach dem Bologna-Studienmodell“. Vortrag auf 41. Jahrestagung Deutsche Gesellschaft für Hochschuldidaktik am 26.9.2012, Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

Bröker/Hammer/Jungmann (2010): Studie zum Verbleib von Absolventen des Studiengangs B.A. und M.A. Pädagogik an der Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften der Universität Karlsruhe (TH).

Bröker, A. (2006): Berufliche Re-Integrationspotenziale von arbeitslosen Jugendlichen. In: Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik (ZBW), Heft I/2006, S. 134-143.

Bröker, A. (2005a): Re-Integrationspotenziale von arbeitslosen Jugendlichen fördern. Peter Lang Verlag Frankfurt/Main; Berlin; Bern; Bruxelles; New York; Oxford; Wien.

Bröker, A. (2005b): Berufliche Orientierung und Potenzialanalyse für arbeitslose Jugendliche. In: WSI-Nachrichten, Heft 7/2005, S. 403-406.

Bröker, A, Schönig, B. (2005): Marktzugänge von Langzeitarbeitslosen trotz ver­mittlungs­hemmender Merkmale. Peter Lang Verlag, Frankfurt/Main.

 

Kosten und Nutzen von beruflichen (Re-) Integrationsmaßnahmen

Bröker, A. (2011): Kombinierte Gesundheits- und Beschäftigungsförderung. Gesundheit fördern - Erwerbsfähigkeit verbessern - Kostenbewusstsein schärfen - Peter Lang Verlag. Frankfurt/Main; Berlin; New York.

Bröker, A. (2005): Gemeinsame Beschäftigungsförderung für Personen mit Vermittlungs­hemmnissen - aktuelle Bilanz beruflicher und fiskalischer sowie individueller Erfolgs­größen. In: Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Heft I/2005, S. 112-123.

Bröker, A., Schönig, W. (2004): Kosten-Nutzen-Relationen bei Sozialer Arbeit - Be­schäf­ti­gungs­­förderung für Langzeitarbeitslose. In: WSI-Mitteilungen, Heft 08/2004, S. 421-427

Schönig, W., Bröker, A. (2004): Evaluation von Beschäftigungsförderung in Kooperations­projekten - Re-Integration, fiskalischer Ertrag und subjektiver Nutzen -. In: Sozialer Fortschritt, Heft 05/2004, Bonn, S. 126-130.

Bröker, A. (2003): Projekthintergründe und -ziele. In: Bertelsmann Stiftung (Hrsg.): Ver­gleichs­­analyse zu Kosten und Nutzen von zwei Modellprojekten der aktiven Arbeits­marktpolitik. Gütersloh, S.9-15.]

 

 

Kooperationspartner / Praxiskontakte

  • Bundesagentur für Arbeit, Nürnberg

  • Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), Nürnberg

  • Regionaldirektion Baden-Württemberg, Stuttgart

  • Arbeitsagentur Karlsruhe-Pforzheim

  • JobCenter Pforzheim

 

  • Dezernat III der Stadt Pforzheim

  • Amt für Soziale Sicherung und Integration Pforzheim

  • Kommunale Beschäftigungsförderung Pforzheim

  • Arbeitskreis Europäischer Sozialfonds (ESF)

 

  • Bertelsmann Stiftung - Themenfeld Wirtschaft und Soziales - Gütersloh

  • AOK Baden-Württemberg Bezirksdirektion Nordschwarzwald, Gesundheitsförderung

 

  • Gesellschaft für Beschäftigung und berufliche Eingliederung Pforzheim, gGmbH

  • Q-Prints&Service gGmbH Pforzheim

  • Gesellschaft für Service und Integration (GSI), gGmbH, Enzkreis Mühlacker

  • St. Augustinusheim - Kinder- und Jugendhilfe - Ettlingen

 

  • Universität zu Köln, Prof. Dr. Werner Schönig

  • Ev. Fachhochschule Berlin, Prof. Dr. Helga Hackenberg 

  • Beratung & Evaluation Andreas Hammer, M.A., Östringen