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Berufliches Lernen im Produktionsprozess (BLIP)

BLIP

Mittelgeber:

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

BMBF

Projektleitung:

Dr. Volker Engert – Daimler AG

Projektpartner:

Daimler AG
Leadership-Kultur-Stiftung Landau
Infoman GmbH
IG Metall Frankfurt
Werner-von-Siemens-Schule
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Projektbeschreibung:

BLIP - "Berufliches Lernen im Produktionsprozess" ist ein Gemeinschaftsprojekt verschiedener Partner aus Wirtschaft, Arbeitnehmervertretung und verschiedenen Forschungseinrichtungen. Das Projekt hat eine Laufzeit von 4/2009 bis 3/2012 und wird im Rahmen des Programms "Neue Medien in der Bildung" aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert.
Ziel des Projektes ist es, betriebliches Wissen in der Aus- und Weiterbildung zielgruppengerecht und interessant zu vermitteln. Dem liegt der Gedanke zugrunde, reale Produktionsprozesse zu verstehen statt theoretische Konstrukte zu erfassen. Der didaktische Ansatz nutzt Web-2.0-Technologien und zielt darauf ab, aktives, prozessorientiertes und selbstgesteuertes berufliches Lernen durch eine internetbasierte Lernplattform zu erleichtern und zu verbessern. Verschiedene Lernorte (Berufsschule, Fachbereich, Lehrwerkstatt) sowie weitere Lernmöglichkeiten (außerhalb der klassischen Lernorte), werden durch die Bereitstellung interaktiver Schnittstellen und entsprechender didaktischer Konzepte miteinander verzahnt. Ein systematischer Wissenstransfer zwischen den unterschiedlichen Lernorten wird damit ermöglicht und die Auszubildenden gezielt auf die Anforderungen moderner Produktion vorbereitet. (vgl. http://www.blip-projekt.de/index.htm)

Projektmitarbeiter am Institut für Berufspädagogik und Allgemeine Pädagogik (IBP) des KIT:

Prof. Dr. Martin Fischer, Anne Fleck M.A.

Aufgaben des IBP:

  • Evaluation
    Durch eine formative sowie summative Evaluation werden die Erfahrungen der Forschergruppen des BLIP-Lernsystems dokumentiert und reflektiert. Dadurch können zukünftige Qualifizierungsmodule besser herausgearbeitet werden. Betrachtet werden außerdem die Akzeptanz des didaktischen Designs, die Nutzbarkeit der technischen IT-Systeme und die durch die Veränderungen erzielten Wirkungen. Auf diese Weise sollen mit Hilfe sozialwissenschaftlicher Methoden folgende Fragen beantwortet werden:
    • Welche Qualifikationsmaßnahmen sind in welchem Umfang erforderlich?
    • Welche Kombination definierter Web 2.0 Systeme unterstützen den Lernprozess möglichst optimal?
    • Wie kann eine Web 2.0 Technologie positiven Einfluss auf die Lernortkooperation nehmen?
  • Lernortkooperation
    Im Projekt soll ein neues Zusammenarbeitsmodell zwischen Ausbildern, Lehrern und Auszubildenden zur Verbesserung der Lernortkooperation innerhalb des dualen Ausbildungssystems erarbeitet werden. Zu diesem Zweck wird ein Web 2.0-gestütztes Lernsystem entwickelt, über das die Kooperation zwischen den beteiligten Akteuren gefördert werden soll. Insbesondere soll dabei die Verknüpfung von theoretischen und praktischen Lern- und Arbeitsinhalten in der Kooperation zwischen Berufsschule und Betrieb verbessert werden. Bei positiver Evaluation des Projekts soll ein Weiterentwicklungsmodell für die Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten vorgeschlagen werden.