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MediaArt@Edu

Wiss. Koordination und Projektleitung:

Dr. Daniela Reimann

E-Mail:  Daniela ReimannUfq5∂kit edu 

Akademische Mitarbeiterin:

Dr. Simone Bekk

E-Mail:  simone bekkTmj4∂kit edu


Besucheradresse:

Hertzstr. 16

Gebäude 06.41

2. Geschoss

76187 Karlsruhe

Das MediaArt@Edu Portfolio

Im Forschungsprojekt MediaArt@Edu wurde ein ästhetisch-künstlerisch konzipiertes Portfolio genutzt - welches für jedes Medienmodul angepasst und weiterentwickelt wurde -, um ästhetisches Handeln als prozesshafte Suchbewegungen kennenzulernen und abzubilden, Arbeitsschritte zu visualisieren und Spuren der Überarbeitung sichtbar zu machen. Gestaltungs- und Konstruktionsprozesse von den technischen Artefakten hin zu bedeutungsvollen Medienobjekten sowie ihre Dekonstruktion und Veränderung wurden durch die Lernenden selbst zum Ausdruck gebracht und damit auch der Lernprozess als Teil einer gelebten Lernkultur wahrnehmbar und bewusster.

Dieses Portfolio sollten die Jugendlichen begleitend zu den Arbeitsprozessen in den Workshops mit Unterstützung eines studentischen Mentors ein Portfolio führen, in dem sie ihre Arbeits- und Lernfortschritte dokumentierten und reflektierten, sowie die im Zuge der Arbeit entstandenen Produkte (Arbeitsproben, Skizzen, Fotos etc.) und Arbeitsergebnisse sammelten. Ziele der Portfolioarbeit im Projekt MediaArt@Edu waren in erster Linie die Dokumentation und Reflexion von Lernprozessen und nicht die Leistungsbewertung. Auf diese Weise sollten die Jugendlichen lernen, ihre eigenen Lernprozesse besser zu planen, zu gestalten und zu reflektieren. Im Hinblick auf eine gelungene Berufsbiografiegestaltung sollten sie mithilfe der Portfolioarbeit eigene Stärken, Schwächen, Fertigkeiten und Interessen erkennen und Kompetenzen abbilden können.

 

Aufbau des Portfolios


  • Dokumentation und Visualisierung der Gestaltungsprozesse
  • Sichtbarmachung der Tätigkeiten und komplexer Prozesse
  • Reduktion des vornehmlich textbezogenen Lernens
  • Kontinuierliche Überarbeitung
  • Eigene Handeln mit Medien im Team reflektieren
  • Bewusstsein über komplexe Prozesse und Tätigkeiten schaffen
  • Realisiertes Projekt in Worte fassen
  • Selbstpräsentation
  • Anregung für Selbstreflexion
  • Einsatz für berufliche Bewerbung
  • Nutzen für digitale Selbstdarstellung im Netz


Kriterien für die gestaltungsprozessorientierte Entwicklung Ästhetischer Projektportfolios

Für die Entwicklung des gestaltungs- und lernprozessorientierten Ästhetischen Projektportfolios „MediaArt@Edu“ wurde ein Vorgehen entlang der Arbeitsphasen und konkreten Aktivitäten der Jugendlichen bei der kooperativen Entwicklung von medialen Prototypen vorgeschlagen. Diese beinhalten

  • 1. Ideen-und Konzeptentwicklung: Hierzu zählen Brainstorming, Vorstellungsvermögen, Imagination, Ideenskizze, Entwurf, technische Zeichnung, Modellbildung zwecks Realisierung/Übersetzung des Projektidee in ein interaktives System (Wenn-dann-Relationen)
  • 2. Medienverwendung: Medientechnik, Hardware: Sensor-und Aktuator-basierte Systementwicklung, Zusammenspiel von Hard-und Software (Verkabelung) Programmierung, Software: Entwickeln, Testen und Übertrageneines Modells in AMICI
  • 3. Mediengestaltung: Design/Anmutung, Materialeinsatz und kooperatives Prototyping/Einzelprojektarbeit
  • 4. Medienreflexion: Reflexion des eigenen Medienhandelns im Projektportfolio, Bewertung der Projektarbeitsphasen (individuelle Zugänge zur Technologie erforschen) sowie last noch least
  • 5. die berufsübergreifenden Fähigkeiten beruflicher Handlungskompetenz: Methoden-, Sozial-und Individualkompetenz, die gerade durch die kooperative Prototypenentwicklung und ihre kontinuierliche Optimierung und Überarbeitung gefördert werden