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MediaArt@Edu

Wiss. Koordination und Projektleitung:

Dr. Daniela Reimann

E-Mail:  Daniela ReimannMco0∂kit edu 

Akademische Mitarbeiterin:

Dr. Simone Bekk

E-Mail:  simone bekkQgi6∂kit edu


Besucheradresse:

Hertzstr. 16

Gebäude 06.41

2. Geschoss

76187 Karlsruhe

Medienmodule und Workshops

Im Projekt wurden neue Konzepte und Modelle entwickelt, mit den Jugendlichen und Studierenden am ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie sowie am KIT erprobt, pädagogisch und wissenschaftlich begleitet und evaluiert. Zielgruppe des Vorhabens waren Jugendliche in (außerschulischen) berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen. Hierzu wurden an ZKM und IBP Workshops zu aktuellen Bereichen digitaler Mediengestaltung durchgeführt, die künstlerische Entwurfs- und Gestaltungsarbeit sowie informatische Modellierung zusammenbringen. Diese wurden in fünf verschiedene Modulen angeboten: Robotik, Licht_Gestalten, GamesLab, Sound und Smart Textile. Diese Module basierten auf der Verzahnung der einzelnen Themenbereiche sowie Kunst und Technik.






2. Licht_Gestalten (Wintersemester 2013/2014)  





Jedes Modul bestand aus verschiedenen Veranstaltungs-Bausteinen, die sowohl am KIT, Karlsruher Institut für Technologie, als auch im ZKM, Zentrum für Kunst und Medientechnologie, Karlsruhe, stattgefunden haben, die im Folgenden genauer erläutert werden.

Baustein 1: Pädagogisch-künstlerische Einführungsveranstaltung

Beginnend wurde zusammen mit den Studierenden eine pädagogisch-künstlerische Einführungsveranstaltung am KIT zum jeweiligen Thema für die TeilnehmerInnen der Berufsvorbereitungsmaßnahme gestaltet. Diese wurde im Seminar vorbereitet und dann von den Studierenden angeleitet. Sie diente zum einen dem Kennenlernen der Teilnehmenden und Studierenden sowie der ersten künstlerisch-pädagogischen Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Workshopthema.

Baustein 2: Workshop

Die Workshops bestanden aus vier 3-Tagesworkshops pro Modul (Modul 5 2 Workshops), die von einem Kunstreferenten/in und durch einen Fachreferenten im ZKM (Modul 1-4) und KIT (Modul 5) geleitet wurden.
Nach einer kunstpädagogischen Phase als Hinführung zum Thema wurden in einer praktisch-ästhetischen Arbeitsphase Objekte gestaltet. Dazu bildeten sich Gruppen gemischt aus Teilnehmenden der Berufsvorbereitenden Maßnahmen und aus Studenten, die ihnen als Mentoren beratend zur Seite standen.

Neben der Erstellung eines Modul-Objektes wurde ein künstlerisches Portfolio genutzt - welches für jedes Modul angepasst und weiterentwickelt wurde -, um ästhetisches Handeln als prozesshafte Suchbewegungen kennenzulernen und abzubilden, Arbeitsschritte zu visualisieren und Spuren der Überarbeitung sichtbar zu machen. Gestaltungs- und Konstruktionsprozesse von den technischen Artefakten hin zu bedeutungsvollen Medienobjekten sowie ihre Dekonstruktion und Veränderung wurden durch die Lernenden selbst zum Ausdruck gebracht und damit auch der Lernprozess als Teil einer gelebten Lernkultur wahrnehmbar und bewusster.

Des Weiteren erstellten die Teilnehmenden Erklärvideos über die Entstehung, Konzeption und die technischen Aspekte ihres Objektes. Die einzelnen Workshops wurden wissenschaftlich vom KIT begleitet und durch Fotos und Videos dokumentiert.

Baustein 3: Reflexionsveranstaltung

Die abschließende Evaluation der WS wurde im Rahmen einer Reflexionsveranstaltung realisiert. Hierbei wurde erfasst, wie die Studierenden und Teilnehmenden den Workshop allgemein, das kreative Arbeiten, die Arbeit mit dem Portfolio(-Plakat) und vor allen Dingen die künstlerischen/freien Zugangsweisen zu einem technischen Thema bewerteten. Mit den Studierenden wurde zusätzlich getrennt erfasst, wie für sie die Arbeit als Mentoren ist und in welcher Rolle sie sich dabei sahen.

Baustein 4: Blogerstellung (außer Modul 5)

Neben der Video- und Fotodokumentation während der Workshops wurde bei einem weiteren Treffen mit den Teilnehmenden ein gemeinsamer Blog erstellt. In diesem konnten die einzelnen Workshop-Gruppen ihr Workshop-Objekt vorstellen und mit Fotografien präsentieren.

Baustein 5: Ausstellung

Als Höhepunkt und wichtiger Bestandteil des didaktischen Konzeptes hat eine Ausstellung im musealen Kontext für Freunde und Verwandte der Teilnehmenden und Studierenden sowie für alle Kooperationspartner des Projektes stattgefunden. In dieser wurden die in den Workshops entstandenen Objekte und die Portfolioarbeiten präsentiert.