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Johann Beichel

apl. Prof. Dr. Dr. Johann Beichel

Leiter der Forschungsstelle Lehrerbildung, Leitender Regierungsschuldirektor
Personale Evaluationstheorie und Prüfungspraxis
Tel.: +49 721 608 - 41830
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Vita

 

Prof. Dr. Dr. Johann J. Beichel, geb. 1949 in Heidelberg, wohnt in Bruchsal, lehrt am KIT (vormals Universität Karlsruhe) und an der Hochschule für Musik im Fachgebiet der Allgemeinen Pädagogik mit den Forschungsschwerpunkten Pädagogische Personologie, Bildungsphilosophie und Ästhetik. 2008 wurde ihm der Fakultätslehrpreis vom Rektor der Universität Karlsruhe verliehen.

1992 wurde er in Musikpädagogik, 2009 in Bildungsphilosophie promoviert, 1999 hat er sich in der Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften der Universität Karlsruhe über ein personologisches Thema habilitiert.

Er ist auch Honorarprofessor der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Mannheim. Als Musiker, Sänger, Chor- und Orchesterleiter dirigiert er u.a. seit 1999 die Projektchöre des Landkreises Karlsruhe.

Im Hauptberuf ist er Leiter des Landeslehrerprüfungsamtes beim Regierungspräsidium in Karlsruhe.

 

 

Arbeitsschwerpunkte

  • Philosophie der Bildung und Erziehung
  • Pädagogische Personologie
  • Ästhetische Bildung

Veröffentlichungen

Brückenschlag Primarstufe.

Interdisziplinäre Konzeptionen und Modelle einer schulartenübergreifenden Musikerziehung.

Zum Abschluss des Bundesforschungsmodellversuches an der Musik- und Kunstschule,

Verl. Majewski, Bruchsal 1992a (Diss.1)

 

Die Lehrkräfte in der Ästhetischen Erziehung

In: Beichel, J. „Brückenschlag Primarstufe“

Verl. Majewski, Bruchsal 1992b S. 229 ff.

 

Unterrichtsevaluation und Lehrerbeurteilung.

Reflektierte Prüfungspraxis  Beobachtungsempfehlungen zur Unterrichts- und Lehrerbeurteilung.

LLPA / OSA‑KA 1995

 

Lehramtsprüfungen 2000.

Dokumentation 1. Karlsruher  Fachsymposium zur Unterrichtsevaluation und Lehrerbeurteilung.

Oberschulamt Karlsruhe 1996b

 

Problemlehrkräfte.

Lehrerqualitäten unterhalb der Zumutbarkeitsgrenze.

In: BEICHEL, J. et al. "Lehramtsprüfungen 2000" (I.) Karlsruhe 1996d, S. 166 ff.

 

Realschule und Ästhetische Erziehung: Schulkonzeption - Fächerkanon - Personologie

In: „Realschule in Rheinland-Pfalz“ 4/98 S.19 ff

 

LEHRPERSON – LEHRERHANDELN  - EVALUATION.

Personale Qualitäten im Lehramt

Universität Karlsruhe, Mai 1999 (Habilitationsschrift)

 

REALSCHULE UND ÄSTHETISCHE ERZIEHUNG.

Schulkonzeption – Fächerkanon – Personologie

In: Die Realschule in B-W, Heft 1/1999, S. 19 ff.

Grundsatzreferat im 7. Südwestdeutschen Realschulkongress

 

Lehrperson und Berufstüchtigkeit.

Personale Evaluation im  Spiegel einer Philosophie der Schule und  des Unterrichts.

In: Bürklin/von Wolzogen „Gegenwendiges Denken“

Verl. Olms, Hildesheim 1999, S. 223 ff.

 

Personale Qualitäten der Evaluatoren („Prüferleitbilder“)

In: Fachzeitschrift „SEMINAR“ 2/99, S.43 ff.

                                                              

Die Berufstüchtigkeit der Lehrperson zeigt sich im unterrichtlichen Handeln – und nur dort!

In: RLV-BW „Die Realschule“ 1/2000, S. 10 ff.

 

Leitbild Realschullehrer.

Ein personologisches Modell zur Berufstüchtigkeit

In: Fees, K. “Realschule und Schulentwicklung”

Verl. Centaurus, Herbolzheim 2000, S. 149 ff.

 

Vernünftige Rede im Unterricht und deren Bezug zur Ästhetik

In: BAK Fachzeitschrift SEMINAR 4/2000, S. 64 ff.

 

„Helle Begeisterung für schwarze Musik“

Spiritual- und Gospelerfahrungen: Vermittlungsmethodik, Gestaltungspraxis und Interpretationsphilosophie zur emotionalen Improvisation.

Landratsamt Karlsruhe 2002

                              

BILDUNG: Ästhetik & Ethik?

Augen und Ohren für das Schöne – und das Gute folgt sogleich?

Über den Königsweg der Musik-, Tanz- und Theaterpädagogik zu vernünftigem Handeln?

Staatl. Seminar für Didaktik und Lehrerbildung Pforzheim 2004

 

Zur Musik in der Barockkirche St. Peter, Bruchsal

Aus der Perspektive einer Kunsttheorie und polyästhetischen Aufführungspraxis

In: Die neue Orgel in St. Peter, Bruchsal 2004

 

Ästhetische Bildung als Fundament der Lehrerbildung

In Seminar/BAK 4/2005, S. 100 ff.

 

LEHRAMTSPRÜFUNGEN

Zur Theorie und Praxis der personalen Evaluation im Lehramt.

Das System und die Betroffenen

Verl. Schneider Hohengehren 2006

 

Wer darf ins Referendariat?
Evaluationstheoretische Gedanken zur Vergabepraxis von Eintrittskarten.
In: BAK Fachzeitschift SEMINAR 2/2006, S. 83 ff.

 
Bildung oder Outcome?
(Hrsg. J. Beichel / K. Fees)
Verl. Centaurus, Herbolzheim 2007
 
ÄSTHETISCHE MOBILMACHUNG
Zur Praxis und Theorie der Musik- und Tanztheaterimprovisation in der Schule
Verl. Schneider, Hohengehren 2007
 
ÄSTHETISCHE BILDUNG als Potentialentfaltung und Kulturerschließung in aufbauendem Unterricht
und nachhaltiger Erziehung auf kunstnahen Begegnungs- und Lernfeldern.
Eine Studie zur Bildungstheorie. Verl. Schneider, Hohengehren 2010 (Diss.2)
 
Perspektiven zur Personalevaluation im Lehramt - Die Suche nach zeitgemäßen Auswahlmethoden
In: PrüfungsPraxis, Hrsg. E. Schenk et al., Verl. Schneider, Hohengehren 2012, S.121 ff.

 

Seminare

SS 2012

 

Dienstags, 15:45 Uhr, Geb. 40.40, Raum 102

 

Prof. Dr. Dr.  Johann J. Beichel

Assistenz: StR'in Katharina Blaszczok, OStD Hans Happes, StR i. R. Norbert Jüdt, Ass. jur. Christoph Metzka, StR Jan Schwamm, Katharina Seffner BA, Ass. jur. Jürgen Weixler

 

Seminarthema:

Die Lehrperson in der Gemeinschaftsschule:

- Fachliches Wissen und Können

- Pädagogisches Wollen und Für-Möglich-Erachten

 

Alle Antworten auf Berufseignungsfragen erfolgen notwendigerweise im Zuge einer intersubjektiven Verständigung über Lehrerleitbilder, d.h. in einem gemeinsamen Klärungsversuch darüber, was wir aus einsichtigen Gründen an Berufswissen, Können, Einstellungen und Werthaltung lehrerseits für nachfolgende Generationen als bedeutsam und erstrebenswert erachten.

Die bildungspolitischen Vorgaben und Erwartungen zur GMS sind bildungstheoretisch kritisch zu reflektieren. Daran anschließend ist die Frage zu beantworten, wie denn die spezifisch pädagogischen und motivationalen Qualitäten im Lehrerhandeln der aktiven und künftigen GMS-Lehrpersonen wahrzunehmen, zu beurteilen und zu prognostizieren sind, und zwar mit einem Höchstmaß an Zuverlässigkeit und Prüfungsvalidität.


 

 

Literatur und Quellen :

 


Beichel, Johann

Die Gemeinschaftsschule braucht exzellente GMS-Pädagogen

KIT, Seminar-Reader 2012

 

Welche Lehrer braucht das Land?

KTS-Pressemitteilung, August 2011

 

SchülerInnen und Lehrpersonen im kunstnahen Unterricht,

in der Ästhetischen Erziehung und im Ästhetischen Projekt

in: Ästethische Bildung, Verl. Schneider Hohengehren 2010, S. 109 ff.

 

Ausblick: Perspektiven zur Personalevaluation im Lehramt

Die Suche nach zeitgemäßen Auswahlmethoden.

in: PrüfungsPraxis, Verl. Schneider Hohengehren 2012, S. 121 ff.

Oelkers, Jürgen

“I wanted to be a good teacher…” - Zur Ausbildung von Lehrkräften

in Deutschland

Verlag Netzwerk Bildung der Friedrich-Ebert-Stiftung 2009

ISBN: 978-3-86872-220-8

Margret Ruep

Gemeinschaftsschule in Baden-Württemberg -

eine zukunftsorientierte Herausforderung

in: Lehren und Lernen, Heft 10/2011, S. 4 ff.

Ulrich Herrmann

Die Zukunftsschule

in: Lehren und Lernen, Heft 10/2011, S. 10 ff.

Karl G. Zenke

Die Gemeinschaftsschule - Überlegungen zu den Bedingungen ihrer Möglichkeit

in: Lehren und Lernen, Heft 10/2011, S. 14 ff.