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Projekt: Bedingungen gelingender Lernortkooperationen im Kontext der Digitalisierung in der beruflichen Bildung (LoK-DiBB)

Kurzbezeichnung/ACRONYM:

LoK-DiBB

 

Projektförderer:

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

 

Projektpartner:

Hochschule der Bundesagentur für Arbeit (HdBa) Schwerin

Prof. Thomas Freiling

 

Forschungsinstitut für Betriebliche Bildung (f-bb) Nürnberg

Dr. Matthias Kohl

Thomas Schley

 

Mitarbeiter am IBP/KIT:

Prof. Martin Fischer

Dr. Daniela Reimann

Pia Mozer

 

Projektbeschreibung:

Das Projekt zielt darauf, Gelingensbedingungen von Lernortkooperation (LoK) in der dualen
Berufsausbildung (gewerblich-technischer Bereich) im Kontext der Digitalisierung zu identifizieren, zu
bilanzieren und für die Entwicklung eines Modells für den Transfer der Erkenntnisse in die Bildungspraxis
nutzbar zu machen.
Zentrale Untersuchungsthese ist, dass die Digitalisierung im Bildungsbereich Potenzial für eine intensivere
Kooperation der Lernorte Betrieb, Berufsschule, überbetriebliche Bildungsstätten auf 2 Ebenen bietet - auf
inhaltlicher Ebene in Bezug auf Digitalisierung als Bildungsgegenstand sowie Lerninhalt und auf
organisatorisch-kommunikativer Ebene hinsichtlich digitaler Medien als technisches (Bildungs-)Werkzeug
und Kommunikations-/Kollaborationsplattform. Im Ergebnis entsteht ein Transfermodell, das Institutionen
und Akteuren der Berufsbildung konkrete und erprobte Vorgehensweisen sowie Umsetzungsempfehlungen
für gelingende LoK im Kontext der Digitalisierung an die Hand gibt.
Zunächst wird aus dem gegenwärtigen Erkenntnisstand (u.a. aus Forschungs- und Umsetzungsprojekten)
ein Referenzmodell bezogen auf gelingende LoK im Kontext der Digitalisierung entwickelt (u.a. Kooperationsgegenstand, Digitalisierungsfokus, Art, Form, Regelmäßigkeit der Interaktion/Kommunikation,
Medienorientierung). LoK-Inhalte und -aktivitäten in ausgewählten LoK-Netzwerken Baden-Württembergs,
Bayerns und Mecklenburg-Vorpommerns werden erhoben (qualitative Interviews, quantitatives (halb-) standardisiertes, App-basiertes Tagebuchverfahren). Die Erkenntnisse werden zu Umsetzungsszenarien
verdichtet und deren Realisierungschancen durch Experten bewertet. Im Ergebnis entstehen ein auf
Praxistauglichkeit geprüftes Transfermodell unter Berücksichtigung der identifizierten Bedingungen
gelingender LoK, ein Handlungsleitfaden plus Online-Selbstcheck für die Bildungspraxis, eine
Fachpublikation für die Wissenschaft sowie die aufbereiteten Forschungsdaten zur weiteren fachbezogen
Verwendung.

Projektdauer:

Die Projektdauer beträgt 3 Jahre mit dem Beginn Januar 2019 bis Dezember 2021.