Qualitätsentwicklung und -sicherung in der betrieblichen Berufsausbildung (ACRONYM: ProQuali)

  • Ansprechperson:

    Prof. Dr. Martin Fischer, Magdalene Ziegler, M.A., Dr. Daniela Reimann, Sylvia Barkholz, Dr. Uta Fahrenholz; Stud. Mitarbeiter: Kirsten Kramer, B.A., Carolin Wagner, B.A.

  • Projektbeteiligte:

    Forschungsinstitut Betriebliche Bildung f-bb  , Dr. Thomas Reglin, Matthias Kohl, Susanne Weber

  • Starttermin:

    11/ 2010

  • Endtermin:

    02/ 2014

Der zu begleitende Förderschwerpunkt zielt darauf ab, die an der Berufsausbildung beteiligten Akteure - insbesondere kleine und mittlere Unternehmen - dabei zu unterstützen, die Praxis der Qualitätssicherung weiterzuentwickeln. Im Rahmen der Modellversuche sollen geeignete Konzepte, Verfahren und Instrumente zur Optimierung der Ausbildung sowie zur Verbesserung der Professionalität und Zusammenarbeit der für die Ausbildung verantwortlichen Akteure entwickelt und erprobt werden. 

Zentrale Gestaltungs- und Forschungsfelder der Modellversuche  sind neben der Entwicklung von Instrumenten zur Qualitätsentwicklung und -sicherung der betrieblichen Berufsausbildung auch die Entwicklung von Kommunikations-/Kooperationsstrukturen und von Qualifizierungskonzepten für das Ausbildungspersonal.

Das vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) aufgelegte Modellversuchsprogramm „Entwicklung und Sicherung der Qualität in der betrieblichen Berufsausbildung“ wird durch das Institut für Berufspädagogik und Allgemeine Pädagogik (IBP) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und das Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) wissenschaftlich begleitet.

Die wissenschaftliche Begleitung unterstützt die Modellprojekte im Förderschwerpunkt beobachtend, beratend und begleitend. Darüber hinaus übernimmt sie im Rahmen einer formativen und summativen Evaluation qualitätssichernde Funktionen in Bezug auf alle Modellversuche und unterstützt den Transfer nach innen und außen.

Ziele der Arbeit der wissenschaftlichen Begleitung sind:

Weiterentwicklung und Sicherung der Qualität von Prozessen in unterschiedlichen berufspädagogischen und betrieblichen Kontexten sowie die Unterstützung der Modellversuche bei einer lernförderlichen, reflektierten Umsetzung von Zielen und Handlungskonzepten.

Wissensvernetzung und Einbezug pluraler Interessen und Akteure in Prozesse(n) der Praxisentwicklung.

Koproduktive Erkenntnisgewinnung durch die Verzahnung von Entwicklungs- und Forschungsprozessen im Sinne einer Weiterentwicklung und Generierung von professionellem Wissen über erprobte Handlungsschritte und erzielte Wirkungen, hinderliche und förderliche Einflussfaktoren. Dies schließt eine reflexive Haltung und ein Pendeln zwischen Feldnähe und wissenschaftlicher Distanz ein.

Wissen(schaft)stransfer im Sinne einer Verankerung von erprobten Bildungsinnovationen und Erkenntnissen in die Breite der Berufsbildungspraxis. Dazu sollen Ergebnisse und Erkenntnisse für die angeschlossenen Bezugssysteme Bildungspraxis, Forschung und Politik nachhaltig nutzbar gemacht werden.

Nähere Informationen zum Konzept der wissenschaftlichen Begleitung :
f-bb Forschungsinstitut Betriebliche Bildung, Nürnberg/ KIT Karlsruher Institut für Technologie, IBP Institut für Berufspädagogik und Allg. Pädagogik

Der ausführliche Antrag der wissenschaftlichen Begleitung :
Martin Fischer, Thomas Reglin: Qualitätssicherung im dualen System – Status quo und Handlungsbedarf. Eine Einschätzung aus Sicht der wissenschaftlichen Programmbegleitung im Modellversuchsförderschwerpunkt „Entwicklung und Sicherung der Qualität in der betrieblichen Berufsausbildung“