KI-Pro@Lehrkräftebildung-IngPäd

  • Ansprechperson:

    PD Dr. habil. Christian Steib

  • Projektgruppe:

    PD Dr. habil. Christian Steib (Projektleitung)

    Dr. habil. Martin Schwarz 

    Yuhang Chen

  • Förderung:

    Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V. hat das Programm gemeinsam mit dem Mercedes-Benz Fonds zur Stärkung digitaler Kompetenzen in der beruflichen Bildung ins Leben gerufen. Gefördert werden Kooperationen von Hochschulen mit beruflichen Schulen und Ausbildungsbetrieben, in denen innovative Lehr-/Lernmodule für die berufliche Lehrkräftebildung entwickelt und erprobt werden. Die Module sollen anschließend nachhaltig in die Studiengänge für das berufliche Lehramt integriert werden.

  • Starttermin:

    15.07.2026

  • Endtermin:

    30.10.2027

Das Vorhaben integriert neueste und innovative digitale Anwendungen mit künstlicher Intelligenz in die Ausbildung im Rahmen der drei Ingenieurpädagogischen Studiengänge (B.Sc./M.Sc./M. Ed.) am KIT. Hierbei wird unter Einbindung und Nutzung der KIT eigenen KI-Toolbox im Kontext des Pflichtmoduls "Planung beruflicher Bildung"

  1. die Analyse von Arbeits- und Geschäftsprozessen unterstützt
  2. die Ableitung von Planungsparametern in ein konkretes Lehr-Lernarrangement konzeptioniert und kuratiert
  3. die Professionalitätsentwicklung im Zusammenhang mit einem peer-review reflektiert und relationiert sowie
  4. das entwickelte Lehr-Lernarrangement mit kooperierenden Schulen und mit Studierenden der Ingenieurpädagogik des KIT (sog. Studienbotschafter) im Rahmen einer Demostunde obligatorisch umgesetzt.      

Damit ist eine Verstetigung des Entwicklungsvorhabens im Kontext der ingenieurpädagogischen Studiengänge angestrebt und eine Anbahnung von Professionalität im Lehrerhandeln hinsichtlich der Weiterentwicklung digitaler Kompetenzen (Digital Literacy) eröffnet. 

Die KIT eigene KI-Toolbox ermöglicht als bestehende Ressource allen Studierenden der Ingenieurpädagogik ab SoSe 2026 Zugriff auf verschiedene lokale und externe Sprachmodelle (LLMs). Die KIT eigene und organisationsspezifische Anwendung des Zentrums für mediales Lernen (ZML) richtet sich an Studierende ohne Programmierkenntnisse und eignet sich für Erkundungsaufgaben wie das Generieren, Zusammenfassen und Übersetzen von Texten oder die Beantwortung von Fragen. 

Hierbei werden für alle drei beruflichen Fachrichtungen der Ingenieurpädagogik eigene curricular definierte Entwicklungspfade eröffnet, welche mit konkreten kooperierenden Unternehmen sowie mit kooperierenden Schulen eigens von Studierenden in dem Modul gewählt und in der Lehrveranstaltung "Von der Arbeitsanalyse zur Planung beruflicher Bildung" umgesetzt werden können.

Anzubahnende Kompetenzen:

Die Studierenden können Grundprobleme didaktischen Handelns – von der Erfahrung über das Wissen bis zum Können – erkennen und interpretieren und nutzen dabei souverän und reflektiert digitale Werkzeuge und künstliche Intelligenz, um auf dieser Basis berufliche Arbeitsaufgaben zu analysieren und Lernfelder zu entwickeln; im Rahmen von projektartiger Arbeitsweise Analyseleitfäden entwickeln, Arbeitsanalysen durchführen, Lernbereiche und Lernfelder formulieren und präsentieren, geeignete Lehr-Lern-Methoden konzipieren und Lehr-Lern-Arrangements unter Beachtung von Angebots-Nutzungsmodellen entwickeln.