Kritisch-emanzipatorische Bildungstheorie als Impuls für eine nachhaltige Berufsbildung
Berufsbildung für nachhaltige Entwicklung (BBNE) gewinnt angesichts gesellschaftlicher, ökologischer und wirtschaftlicher Transformationsprozesse zunehmend an Bedeutung. In der aktuellen Ausgabe der bwp@ – Berufs- und Wirtschaftspädagogik online setzt sich PD Dr. Christian Steib, zusammen mit Dr. Thilo Ketschau, mit den normativen Grundlagen einer zukunftsorientierten Berufsbildung auseinander.
Unter dem Titel „Die kritisch-emanzipatorische Bildungstheorie als normative Referenz einer Berufsbildung für nachhaltige Entwicklung“ untersucht der Beitrag, welche bildungstheoretischen Orientierungen erforderlich sind, um nachhaltige Entwicklung nicht ausschließlich als Kompetenz- oder Qualifizierungsaufgabe zu verstehen. Stattdessen wird die kritisch-emanzipatorische Bildungstheorie als normativer Referenzrahmen vorgestellt, der berufliche Bildung als einen Prozess versteht, der Menschen dazu befähigt, gesellschaftliche und ökologische Herausforderungen kritisch zu reflektieren und aktiv an Transformationsprozessen mitzuwirken.
Der Beitrag verdeutlicht, dass Berufsbildung für nachhaltige Entwicklung über die Vermittlung fachlicher Kompetenzen hinausgeht. Sie soll Lernende dazu befähigen, Verantwortung zu übernehmen, bestehende Strukturen zu hinterfragen und nachhaltige Entwicklung im beruflichen und gesellschaftlichen Kontext aktiv mitzugestalten.
Mit der Veröffentlichung leistet PD Dr. Christian Steib einen wissenschaftlichen Beitrag zur aktuellen Fachdiskussion über die theoretischen Grundlagen und die Weiterentwicklung einer nachhaltigkeitsorientierten Berufsbildung.
Der vollständige Beitrag ist in der aktuellen Ausgabe der bwp@ – Berufs- und Wirtschaftspädagogik online erschienen.
