5 Fragen an Nina Zimmer

In der neuesten Ausgabe der Interview-Reihe "5 Fragen an..." sprechen wir mit Nina Zimmer, Studentin der Allgemeinen Pädagogik, die neben dem Studium im InnoVET‑Projekt mitarbeitet.
Portrait einer Person mit grauem Hoodie vor hellem Hintergrund, Gesicht unkenntlich gemacht. Nina Zimmer

Nach einem abgebrochenen Lehramtsstudium entschied sich Nina Zimmer für das breitere Feld der Pädagogik. Das Studium bietet ihr zahlreiche Spezialisierungsmöglichkeiten und öffnet Perspektiven für verschiedene Berufsfelder im Bildungssektor.

5 Fragen an Nina Zimmer

1. Was genau studierst du und warum hast du dich für dieses Studium entschieden?

Ich studiere Allgemeine Pädagogik mit dem Schwerpunkt Berufspädagogik. Nach dem Abbruch meines Lehramtsstudiums habe ich mich für das Pädagogikstudium entschieden, da mich der pädagogische Bereich weiterhin interessierte und Pädagogik insgesamt ein sehr breites Feld ist. Da das Lehramtsstudium doch stark auf den Lehrberuf abzielt, war das Pädagogikstudium für mich ein Studium, das vielfältige Möglichkeiten für die eigene Spezialisierung, aber auch für ein zukünftiges Berufsfeld erlaubt.

2. Welche Inhalte oder Module haben dich bisher am meisten überrascht oder begeistert?

Zuerst hat mich der doch recht große Anteil der Berufspädagogik überrascht. Eigentlich war dies zu Beginn nicht der Bereich, in dem ich mich spezialisieren wollte, mittlerweile ist es für mich doch ein sehr spannendes und auch vielfältiges Fach.

Außerdem halte ich es insgesamt für sehr sinnvoll, auch mögliche Zukunftsverläufe von Menschen wie Aus- und Weiterbildung sowie die Anregung zum lebenslangen Lernen im Blick zu haben, unabhängig vom Bereich der Pädagogik, in welchem sich spezialisiert wird.

3. Du arbeitest als studentische Mitarbeiterin im InnoVET PLUS-Projekt. Welche Aufgaben übernimmst du dort und hilft dir die Tätigkeit im Studium weiter?

Im InnoVET-Projekt komme ich sehr mit der Forschungspraxis in Kontakt. Ich werde hierbei stark in verschiedene Arbeitsprozesse eingebunden und habe die Möglichkeit, viele verschiedene Aspekte der Projektdurchführung zu begleiten.

Die Tätigkeit hilft mir besonders dabei, die Rahmenbedingungen von Forschungsprojekten besser verstehen zu können. Der praktische Zugang erleichtert mir ebenso, die qualitativen und quantitativen Forschungsmethoden nachvollziehen zu können.

4. Inwiefern hat die Arbeit im InnoVET Projekt deine Vorstellung von einer beruflichen Zukunft im Bildungsbereich geprägt?

Bereits während meines Bachelorstudiums habe ich mir überlegt, einen Master mit hohem Forschungsanteil zu wählen. Daher bin ich auch sehr dankbar für die Möglichkeit, mich im Rahmen des InnoVET-Projektes in diesem Bereich zu vertiefen. Die Arbeit im InnoVET-Projekt hat mein Interesse auf jeden Fall verstärkt.

5. Welches Talent oder welche Stärke hast du an dir erst im Studium entdeckt?

Im Laufe meines Studiums hat sich vor allem meine Fähigkeit zur Flexibilität weiterentwickelt. Ausschlaggebend war für mich hauptsächlich mein Studiengangswechsel. Da mir Veränderungen immer schwerfielen, stellte dieser Schritt eine große Herausforderung für mich dar.

Rückblickend hat mir dies jedoch gezeigt, dass Veränderungen nötig sein können und sich letztlich auch sehr lohnen. Heute fällt es mir wesentlich leichter, mich auf neue Situationen einzulassen und insgesamt flexibel zu bleiben.